rbv-Newsletter | Ausgabe 4.2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
beim Ausbau der Glasfasernetze will die Bundesregierung genau das tun, was derzeit alle von ihr verlangen. Tempo machen. Dafür wurde das Telekommunikationsgesetz geändert. Der Glasfaserausbau hat nun „überragendes öffentliches Interesse“. Ob das eine gute Nachricht für den Leitungsbau ist, ordnet rbv-Hauptgeschäftsführerin Dipl.-Ing. Martina Buschmann ein. Spoiler: Die Begeisterung hält sich in Grenzen.
 
Weitere Themen in unserem Newsletter: ein Appell für eine deutliche Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, der neue Branchenreport Kabelleitungstiefbau sowie unsere neue rbv-Kollegin Christina Papkalla, die schrittweise die Verantwortung für die Meisterfortbildung übernimmt.
 
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.
 
Ihr rbv-Team
IM FOKUS – TKG-Gesetz
Glasfaser: Bundestag und Bundesrat beschließen Gesetzesänderung für schnelleren Netzausbau
Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) wird dem Netzausbau ein überragendes öffentliches Interesse zugeschrieben. In Genehmigungsverfahren sollen Ausbauvorhaben damit mehr Gewicht erhalten. Unterdessen hat das Bundesdigitalministerium einen neuen Bericht zum Stand des Glasfaserausbaus in Deutschland vorgelegt.
 
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Qualitätssicherung bleibt auf der Strecke
rbv-Hauptgeschäftsführerin Dipl.-Ing. Martina Buschmann ordnet die Auswirkungen der kürzlich beschlossenen Änderung des Tele­kommunikations­gesetzes (TKG) ein. Der rbv begrüßt einen zügigen Ausbau der Glasfasernetze. Schnelligkeit darf jedoch nicht zulasten der Qualität gehen, wie es derzeit vielerorts leider schon Realität ist.
 
Zum vollständigen Interview
LEITUNGSBAU AKTUELL
Appell zur Wärmewende: Allianz fordert verlässliche BEW-Finanzierung
Logos der beteiligten Verbände
Bereits im Oktober 2024 hatte sich der rbv gemeinsam mit 18 weiteren Stakeholdern an die Politik gewandt und eine deutliche Aufstockung der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) gefordert. Heute – unter veränderten politischen Vorzeichen – erneuert ein nun auf 20 Akteure angewachsenes Netzwerk diesen Appell an den Deutschen Bundestag. Denn klar ist: Die im Haushaltsentwurf für das Jahr 2025 vorgesehenen Mittel werden bei Weitem nicht ausreichen, um die Wärmewende in den Städten umzusetzen.
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Kabelleitungstiefbau: Branchen-Report 2025 erschienen
Laut aktuellem Branchenreport Kabelleitungstiefbau des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie stieg der Branchenumsatz 2023 auf 7,4 Milliarden Euro – nominal ein Plus von 19,7 Prozent gegenüber 2022 und ganze 384 Prozent über dem Niveau von 2010.
 
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rbv sichert Qualität und Know-how
Der Rohrleitungsbauverband (rbv) stellt die Weichen für die Zukunft: Mit Christina Papkalla übernimmt eine erfahrene Expertin die Verantwortung für die Meisterfortbildung. Sie tritt in den nächsten zwei Jahren sukzessiv die Nachfolge von Kurt Rhode an, der dieses zentrale Aufgabenfeld über drei Jahrzehnte hinweg geprägt hat. In einer bewusst gestalteten Übergangsphase wird sein umfangreiches Wissen schrittweise übergeben, um Bewährtes zu sichern und neue Impulse zu setzen.
 
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